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Fakten - Zahlen - Regeln für Feldhockey & Hallenhockey

5. März 2021
Fakten - Zahlen - Regeln für Feldhockey & Hallenhockey

In diesem Artikel präsentieren wir Euch viele nützliche Informationen zu den Maßen des Spielfeldes sowie der Tore beim Hockey, Details zur wichtigsten Hockeyausrüstung inkl. zum Hockey Spielball, zum Regelwerk inkl. der Bedeutung der Karten-Strafen und die Struktur des Hockey-Verbandes (DHB).

Das Hockey-Spielfeld:

Hockey wird als Feld- und Hallensport betrieben. Je nach Altersklasse spielt man auf verschieden großen Spielfeldern und mit unterschiedlicher Anzahl an Spielern. Das Feld wird durch Linien in Viertel aufgeteilt, welche für die Regeln von wichtiger Bedeutung sind. Nutzt man den gesamten Platz, so nennt man dies Großfeld. Stellt man ein Tor auf die Viertellinie, so wird das Feld um ein Viertel verkürzt und auf diese Weise zum Dreiviertelfeld reduziert. Spielt man quer über die Hälfte des Spielfelds, so nennt man dies Halbfeld. Für ganz junge Spieler/innen stellt man pro Team jeweils 2 Hütchentore auf, deren Breite ca. 1,5 betragen soll.

Hockeyspielfeld-Abmessungen (s. Abb. oben):

Das Spielfeld im Feldhockey muss 91,4 m lang und 55 m breit sein. Die Auslaufzonen betragen mindestens 5 m hinter den Grundlinien und 4 m neben den Seitenlinien (je Linie). Im Hallenhockey beträgt die Länge zwischen 36 und 44 m, die Breite zwischen 18 und 22 m.

Hockeytore Abmessungen:

Feldhockey: 3,66 m x 2,14 m
Hallenhockey: 3,00 m x 2,00 m

Fakten zum Hockeyball:

Der Hockeyball hat sowohl im Feld als auch in der Halle einen Umfang zwischen 22,4 und 23,5 cm (ca 7cm Durchmesser). Er wiegt zwischen 156 und 163 g und muss kugelförmig sein. Das Material, aus dem ein Hockeyball bestehen muss, ist nicht im Reglement festgelegt. Hockeybälle sind aber anders als die Bälle der meisten anderen Ballsportarten, wie z.B. beim Fußball, nicht mit Luft gefüllt. Sie erhalten ihre Stabilität aufgrund der Beschaffenheit des Materials. Die meisten Hockeybälle bestehen aus flexiblen Kunststoffen, da diese sehr viel Energie absorbieren können, ohne am Ball bleibende Deformationen zu hinterlassen.

Hallenhockeyball:
Für das Hallenhockey werden häufig leicht größere Bälle gewählt, die aus härteren Kunststoffen bestehen als Feldhockeybälle. Dies ist darauf zurückzuführen, dass man in der Halle nicht schlagen darf. Der Ball ist also geringeren Kräften ausgesetzt und die Gefahr einer bleibenden Verformung besteht nicht. Zudem sind Hallenhockeybälle häufig in auffälligen Farben wie orange oder gelb gefärbt, da sich diese optisch optimal von typischen Sporthallenböden absetzen.

Feldhockeyball:
Beim Feldhockey werden nicht selten auch Bälle mit kleinen noppenförmigen Einwölbungen benutzt (vgl. Golfball). Diese Bälle sind auf gewässerten Kunstrasen einfach schneller. Die meisten wählen weiß als Farbe für den Feldball. Häufig wird bei internationalen Turnieren aber auch mit gelben Bällen gespielt. Diese sind bei Live-Übertragungen im Fernsehen oder Livestream für den Zuschauer besser zu erkennen.

Der Deutsche Hockey-Bund e.V. (DHB):

Der DHB ist der Dachverband für Feld- und Hallenhockey in Deutschland und wurde am 31.12.1909 in Bonn gegründet und hat seinen Sitz aktuell in Mönchengladbach. Der DHB ist einer von 66 im Deutschen Olympischen Sport-Bund organisierten Spitzenverbänden.
Im DHB sind knapp 400 Vereine und 15 Landesverbände organisiert. Insgesamt gibt es derzeit über 85.000 aktive Hockeyspielerinnen und Hockeyspieler in Deutschland.

Der Deutsche Hockey-Bund ist Mitglied im Welthockeyverband FIH (Fédération Internationale de Hockey) und im europäischen Hockeyverband EHF (European Hockey Federation).

Die Damen- und Herren-Nationalteams, auch DANAS und HONAMAS genannt, konnten bisher insgesamt fünf Olympische Goldmedaillen und vier Feldhockey-Weltmeistertitel gewinnen. Als Ausrichter verschiedener internationaler Groß-Events in Deutschland, wie etwa der Hallen-WM 2018 in Berlin, sowie Veranstalter von nationalen Top-Turnieren, wie den jährlichen FINAL FOUR Feld/Halle, setzt der DHB starke Zeichen für Hockey, das als erfolgreichste olympische Ballsportart in Deutschland gilt.

Präsidentin des DHB ist seit Mai 2019 die Kölnerin Carola Meyer. Die Geschäftsstelle in Mönchengladbach wird von zwei geschäftsführenden Vorständen geführt, wobei zurzeit nur die Stelle des Sportdirektors durch Christoph Menke-Salz besetzt ist, und ist zudem in die weiteren Direktoriumsbereiche Finanzen & Personal, Sportentwicklung und Jugend aufgeteilt.

Hockey verstehen mit den wichtigsten Regeln im Überblick:

Das Spielfeld ist unterteilt in 4 gleichgroße Viertel. Wichtig ist der Schusskreis. Nur innerhalb dieses Kreises abgefeuerte Torschüsse zählen als Treffer. Die Spielzeit und die Spieleranzahl variieren je nach Altersklasse. Auswechslungen können im Interchanging Verfahren erfolgen. Das heißt es darf fliegend und beliebig oft gewechselt werden. Auch der Torwart kann gegen einen Feldspieler ausgetauscht werden. Die Auswechselspieleranzahl auf der Bank ist bei den Erwachsenen bis auf 5 limitiert. Der Ball darf nur mit der flachen Schlägerseite gespielt werden. (die innere Kante zählt noch dazu)
Beim Hockey ist es egal, ob man Rechts oder Linkshändler ist. Der Schläger wird immer gleich gehalten. Dabei ist die linke Hand oben, sie dreht den Schläger um seine Achse. Die rechte Hand hält ihn locker auf Schlägermitte.

Im Feldhockey darf der Ball:
- geschlagen, geschoben, geschlenzt und gehoben werden
- Er sollte flach gespielt werden / hohes Zuspiel ist nur erlaubt, wenn dabei kein anderer Spieler gefährdet wird
- Der „Chip“, ein absichtlicher hoch geschlagener Ball, ist nur als Torschuss erlaubt, innerhalb des Schusskreises
- Torschüsse bzw. Schlenz- und Hebebälle sind bei korrekter Ausführung in jeder Höhe erlaubt.

Im Hallenhockey darf der Ball:
- nicht geschlagen werden, sondern nur geschoben
- Er muss auf dem ganzen Spielfeld flach zugespielt werden
- Schlenz- und Hebebälle sind nur als Torschuss im Schusskreis erlaubt

Wann zählt das Tor:
- Nur wenn der Angreifer den Ball innerhalb des Schusskreises berührt hat – auch wenn ihn danach ein Verteidiger/Torwart nochmal berührt
- Der Ball muss die Torlinie vollständig überschreiten

Kleine Regelkunde:
Die erste wichtige Regel beim Hockey ist, das der Ball nur mit der flachen Seite gespielt werden darf. Das ist oft das ungewohnte am Anfang. Fast jeder kennt Eishockey und da spielt man bekanntermaßen mit beiden Seiten des Schlägers. Beim Dribbling muss daher der Schläger gedreht werden, um den Ball kontrollieren zu können. Das nennt man Vorhand und Rückhand (dribbeln). Hockey ist kein Sport, der mit sehr viel Körperkontakt gespielt wird - Bodycheck ist verboten. Der Gegner darf natürlich angreifen, darf aber nicht einfach auf den Schläger hauen – Stockschlag, das ist ein Regelverstoß. Im Spiel darf der Ball nicht mit dem Fuß oder mit anderen Körperteilen berührt werden. Nur der Torwart darf den Ball mit der kompletten Ausrüstung abwehren.
Beim Hockey gibt es kein Abseits. Tore können nur innerhalb des Schusskreises erzielt werden. Bei Seitenaus oder Freistoß, kann der Spieler entweder einen Pass spielen oder einfach drauf los dribbeln (self-pass). In beiden Fällen muss der Gegner einen Mindestabstand von 5 m einhalten. Verursacht die verteidigende Mannschaft unabsichtlich ein Grundlinien-Aus, gibt es eine lange Ecke. Bei der Ausführung muss der Ball mindestens 5m bewegt werden, bevor er in den Schusskreis gespielt werden darf. Das gleiche gilt für alle Freischläge im Angriffsviertel.

Straf-Karten beim Hockey:
Es gibt eine grüne, gelbe und rote Karte, die der Hockey Schiedsrichter je nach schwere des Vergehens beliebig einsetzen kann.
grün – 2-5 min Zeitstrafe
gelb – 5-10 min Zeitstrafe
rot - Platzverweis

Hockey-Ausrüstung:

Vorgeschrieben sind beim Hockey nur Schläger, Stutzen und ein Trikot mit Nummer.
Der Ball misst gut 7 cm im Durchmesser und wiegt ca. 160 g, die Profis beschleunigen ihn auf bis zu 155 km/h. Um Verletzungen vorzubeugen empfehlen wir einen Mundschutz und Schienbeinschoner zu tragen. In der Halle und auch immer mehr auf dem Feld, tragen die Spieler noch zusätzlich einen Schutz für die Hand. Für den Torwart ist eine spezielle Schutzausrüstung vorgeschrieben. Diese besteht aus Kicker, Schienen, Unterleibschutz, Oberleibschutz, Handschuhen und Helm.

Hockey Spieltechnik:

Das Ziel ist es natürlich Tore zu schießen, der Weg dahin führt über verschiedene Schusstechniken und eine perfekte Ballbehandlung. Beim Schlagen holt der Spieler aus und trifft den Ball sauber mit der Keule. Schieben bedeutet den Ball im Treffmoment länger zu führen. So kann man damit noch im letzten Moment die Richtung verändern. Beim Schrubben wird der Schläger über den Boden geführt/geschrubbt. Es ist die inzwischen am häufigsten benutzte Passtechnik. Das Schlenzen gelingt, in dem der Schläger hinter/unter den Ball gebracht wird und hoch gespielt wird, das ist aber nur erlaubt, wenn kein anderer Spieler gefährdet wird. Beim Dribbling wird der Schläger gedreht, um den Ball in der Spur zu halten. Ein spezial Schlag ist die argentinische Rückhand. Dabei zieht man den Schläger auf der linken Seite des Körpers flach über den Boden und beschleunige den Ball mit der Schlägervorderkante.

Die Strafecke/kurze Ecke beim Hockey:

Fauls oder Regelverstöße innerhalb des Schusskreises des Angreifers sowie schwere Regelverstöße innerhalb des gegnerischen Viertels werden mit einer kurzen Ecke (Strafecke) geahndet. Die kurze Ecke ist immer eine sehr gute Chance ein Tor zu erzielen. Beim Hockey werden sehr viele Tore, sogar Spiele durch die Strafecke entschieden. Die Ecke wird von einer Markierung auf der Grundlinie ausgeführt. Bei der Ecke gibt es unzählige Varianten. Aber zunächst muss der Reingeber die Ecke rausgeben. Das erfolgt meistens auf den Stopper, der den Ball außerhalb des Schusskreises stoppen muss. Erst danach darf ein Angriff (Eckenvariante) erfolgen. Bis zu 4 Gegenspieler plus Torwart dürfen sich hinter der Torauslinie aufhalten und die Ecke abwehren. Sie dürfen aber erst rauslaufen, wenn der Ball beim Herausgeber den Schläger verlässt.